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Du musst dir schon selbst Konfetti in dein Leben pusten – Hilfe zur Selbstanalyse der deutschen Buchlandschaft

weil es nur eine Frage der Zeit war, bis mich so ein vorwurfsvoller Brief erreicht, antworte ich einmal öffentlich darauf, damit nicht noch andere Beteiligte sich die Mühe machen müssen. Zeit ist schließlich auch Geld.

Sehr geehrte Frau Woolf,
ich schreibe hier einmal als Fan der Götterfunke-Trilogie, aber auch als Frau mit einem vom Aussterben bedrohten Beruf: Buchhändlerin! Erst einmal war ich sehr begeistert von Götterfunke und empfehle es jeder Kundin, die eine schöne romantische Abenteuergeschichte sucht. Leider kommen immer weniger junge Leute in die Buchhandlung, was auch viel am Onlinehandel liegt, vor allem aber an Amazon. Daher kann ich es überhaupt nicht gutheißen, dass Sie als Autorin auch noch Werbung für Amazon machen! Ich habe soeben den Post für den letzten Teil von „Federleicht“ gesehen, auf dem Sie direkt auf Amazon als Bestellmöglichkeit hinweisen. Auch wir im Buchhandel können unseren Kunden das Buch vormerken und wenn Sie einen Link posten möchten, dann bitte doch den vom Verlag, in dem Ihr Buch erschienen ist. Ich weiß, dass Sie sicherlich über Amazon großen Absatz mit Ihren Büchern machen, aber wir Buchhändler machen Leser zu Fans. Wir sind es, die unbekannte Autoren durch Empfehlungen an Kunden bekannt machen. Wir legen Bücher ans Herz und nicht nur in den Versandkarton! Ich bitte Sie, dies einfach mehr zu berücksichtigen und sich vielleicht eher für den stationären Handel stark machen und nicht für Amazon. Oder gehen Sie etwa nicht gern in die Buchhandlung um die Ecke und stöbern stundenlang durch den Laden?

Liebe Buchhändlerin,

ich schreibe hier als Liebhaberin des geschriebenen Wortes, die durchaus das Engagement aller Beteiligten zu schätzen weiß und ich möchte auch kein Blatt vor den Mund nehmen, denn wir sind ja unter uns und Sie haben es ja auch nicht getan.
Ich kann mir vorstellen, dass es in der heutigen Zeit sehr schwierig ist, einen kleinen Buchladen am Laufen zu halten, aber das geht Schustern und Schneiderinnen nicht anders und bevor jetzt wieder der große Aufschrei kommt – Bücher sind etwas total Besonderes und nicht vergleichbar mit Schuhen und Kleidern – wende ich direkt ein, dass Schuster und Schneider das wohl anders sehen. Die haben nämlich keine Schuhpreisbindung und kein Remissionsrecht und das, obwohl wir ohne Schuhe und Klamotten nicht auf die Straße gehen können, ohne Bücher schon (obwohl ich persönlich das für einen Frevel halte). Aber es geht nicht nach mir und auch nicht nach all den anderen Buchmenschen.

Leider lesen immer weniger junge Menschen Bücher. Hhm – woran könnte das wohl liegen? An mir sicher nicht. Ich gebe mein Bestes, um Geschichten zu schreiben, die auch junge Menschen fesseln und das im Übrigen seit 2011. Zu diesem Zeitpunkt wollte kein Verlag diese Geschichten verlegen und ich bin sehr sicher, wenn ich damit an ihrer Tür geklingelt und gefragt hätte, ob sie meine Bücher verkaufen möchten, hätten Sie müde gelächelt. Infrage kam also nur Amazon, was nett war, auch wenn wir nicht über den Quatsch mit der Demokratisierung des Buchmarktes reden brauchen. Amazon ging es lediglich darum, massentauglichen Content für ihre E-Book-Reader zu produzieren, aber so funktioniert Marktwirtschaft nun mal. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst und das war nicht die deutsche Buchbranche, die das Zeug dazu gehabt hätte, weil Deutschland bis zu diesem Zeitpunkt noch als eins der attraktivsten Leseländer galt. Aber man hatte es sich in seiner Kuschelecke so super bequem eingerichtet, jetzt mit 6 Millionen Lesern weniger sieht das natürlich anders aus.

Aber zurück zu mir. Eine Million verkaufte Exemplare später sah die Situation auch bei mir anders aus und ich möchte betonen, dass nicht Sie meine Leser zu Fans gemacht haben, sondern ich ganz alleine und zwar mit harter Arbeit. Und ich kann sagen, dass ich ganz, ganz tolle und treue LeserInnen habe. Aber ich habe diese zu Fans und Bücherwürmern gemacht und eben auch der Vernichter des Abendlandes namens Amazon. Ich war also womöglich gar nicht so unbekannt, auch wenn Sie, verehrte Buchhändlerin, mich offenbar nicht kannten. Meine Geschichten haben Leserherzen erobert, lange bevor Sie diese entdeckt haben, weil ein Verlagsvertreter sie Ihnen unter die Nase gehalten hat und weil Sie sich vom Verkauf meiner Bücher Umsatz versprechen. Dagegen ist nichts einzuwenden, denn es ist genau das, was ich auch tue, wie jeder Berufstätige auf dem Planeten, der seine Kinder satt kriegen und seine Miete bezahlen möchte.

Ich wünsche mir oft, Menschen würden mal einen Schritt zur Seite treten und einen neuen Standpunkt einnehmen. Nämlich den eines anderen, anstatt mit Vorwürfen um sich zu werfen. Aber Angriff ist eben immer noch die beste Verteidigung. Viel klüger wäre es, sich zu überlegen, ob man nicht viel besser mal Konfetti in sein eigenes Leben pustet, ob man nicht alte Fehler auszumerzen könnte, einen anderen Weg einschlägt, Veränderungen zulässt. Frischer Wind lässt zwar erstmal alles fliegen, aber meistens landet auch alles wieder irgendwo und längst geht nicht immer alles zu Bruch. Am Beginn steht dafür allerdings eine Bestandsaufnahme des Alten.
Ich verdeutliche mal, was ich damit meine:

Warum gibt es eigentlich immer weniger junge Leser und was hat die Buchbranche womöglich falsch gemacht, um dies passieren zu lassen. Amazon, Netflix, Facebook und Instagram die Schuld zu geben ist natürlich bequemer und weniger schmerzhaft aber nicht zielführend. Man könnte stattdessen fragen:
Liegt es daran, dass es in fast jedem Buchladen dieselben Bücher zu kaufen gibt und es kaum Alleinstellungsmerkmale der Läden gibt?
Liegt es daran, dass ständig dieselben Bücher und Autoren auf Bestsellerlisten auftauchen und sich auf den großen Tischen versammeln?
Ist das Lesen zu langweilig geworden, weil Inhalte kaum unterscheidbar sind?
Liegt es daran, dass man ständig dieselben Cover sieht und man Bücher kaum voneinander unterscheiden kann?
Haben die Verlage es versäumt deutsche AutorInnen zu fördern und Autorenmarken aufzubauen und stattdessen lieber für teures Geld englische Geschichten eingekauft?
Könnte es daran liegen, dass es Jugendlichen kaum möglich ist, sich mit AutorInnen zu identifizieren, mit jedem x-beliebigen Schauspieler/Musiker/YouTube Star schon?
Könnte es daran liegen, dass für Verlage nicht die LeserInnen der Endkunde sind, sondern die BuchhändlerInnen?
Könnte es sein, dass der Buchhändlergeschmack vom Lesergeschmack abweicht?
Könnte, könnte, könnte …. ich könnte ewig so weiter machen, möchte aber niemanden langweilen und ehrlich gesagt, muss ich auch arbeiten.

Fakt ist, Schema F hat jahrzehntelang funktioniert und damit ist jetzt Schluss und der Aufschrei ist groß. Nun die Autoren dafür in die Verantwortung zu nehmen, ist genauso peinlich wie unverschämt, da die Autoren sowieso seit jeher am Ende der Nahrungskette eines Buches stehen, was vielen Lesern nicht bewusst ist, aber das ist ein anderes Thema. Ich denke, es ist klar geworden, was ich sagen will. Jeder darf sich dazu gern auch eigene Gedanken machen.

Vielleicht noch ein Satz zum Schluss, liebe Buchhändlerin: Ich will hier keine Lanze für das Selfpublishing brechen, denn ich erwarte gar nicht, dass Sie sich die Zeit nehmen, in diesen Untiefen abzutauchen, um etwaige Perlen ans Licht zu befördern. Aber sich zu überlegen, was seinen Laden, sein Geschäft zu etwas Besonderem macht, ist täglicher Alltag aller Selbständigen, Unternehmer, Gewerbetreibenden. Im Übrigen ist es das, was ich auch für mich in Anspruch nehme und es steht Ihnen schlicht und ergreifend nicht zu, mir das zum Vorwurf zu machen. Ich entscheide selbst, wo und wann und wie ich meine Bücher veröffentliche, denn ich gehe dahin, wo die Leser sind. Ich freue mich natürlich, wenn es in dem kleinen Buchladen um die Ecke ist, aber ihn dorthin zu locken, ist ihre Aufgabe nicht meine. Ich schreibe nur die Geschichten, die dann ihr Handwerkszeug dazu sein können.

Trotz der großen Probleme des deutschen Buchmarktes wünsche ich mir für die Zukunft jedoch eine friedliche Koexistenz aller Leser, Händler, Verlage, Selfpublisher, Verlags- und Hybridautoren, denn es gibt eins, was uns verbindet – wir wollen, dass die Welt liest.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Marah Woolf

PS: Falls Sie jetzt darüber nachdenken, meine Bücher nicht mehr zu empfehlen, dann ist das zwar schade, aber ich werde es überleben. Sollte ich mich an der ein oder anderen Stelle im Ton vergriffen haben, entschuldige ich mich hiermit selbstverständlich in aller Form.

Das letzte Abenteuer beginnt in 14 Tagen

Weil ihr mich immer und immer wieder gefragt habt, habe ich es endlich gewagt. „FederLeicht. Wie ein Funke von Glück“ ist nun bei Amazon vorbestellbar und erscheint am 01.05.2018.

Damit geht für mich die Ära Emma/Calum/Eliza/Cassian schweren Herzens zu Ende :-(. Allerdings habe ich noch MondSilberTaufe im Ärmel, falls die Sehnsucht zu groß wird ;-). Also alles hat ein Ende oder auch nicht, lautet die Devise.

Ihr dürft euch jetzt erstmal auf Elizas letztes und größtes Abenteuer freuen, das es echt in sich hat 🙂

Und hier geht es zum Buch !!!!!!!

FederLeicht im neuen Gewand

Guten Morgen Ihr Lieben,

Der ersten Teil der FederLeichtSaga ist vor Kurzem als tolle Hardcoverausgabe im neuen Gewand erschienen. Allerdings gibt es dazu auch einigen Erklärungsbedarf, woran ich mich nun versuche 🙂 und hoffe damit alle Unklarheiten zu beseitigen.

Wie fast jede Autorin finde ich es schön, wenn meine Bücher im Buchhandel liegen und dort von ganz vielen Buchmenschen gesehen und gekauft werden. Jetzt ist es endlich soweit und ich bin unheimlich stolz darauf, dass der Oetingerverlag monatlich einen Teil der Saga im neuen Look herausbringt. Der letzte und siebte Teil erscheint in dieser Ausgabeform im September 2018.

ABER, das E-Book veröffentliche ich schon am 01.05.2018. Also ganz bald ;-).

Für die neuen Ausgaben wird es am Schluss einen Schuber geben, der wunderschön von meiner Coverdesignerin Carolin Liepins gestaltet wurde und nur zu den HC-Ausgaben passt. Diesen Schuber bekomme ihr im Buchhandel oder direkt beim Verlag. Im ersten Buch wurde eine Stempelkarte eingeschossen, die müsst ihr suchen (ist ja Ostern) und dann, bei jedem Teil, den ihr kauft, abstempeln lassen.
Wenn ihr die Bücher online bestellt oder geschenkt bekommt, dann macht einfach zum Schluss ein Foto aller Bücher und schickt dieses dem Verlag. Mehr Infos gibt es hier dazu.

Für die von euch, die bereits die Taschenbuchausgabe Teil 1-5 erworben haben und nun natürlich diese weitersammeln möchten, finden wir auch eine Lösung. Bitte schreibt mir einfach eine Mail an marah.woolf@googlemail.com und dann kriegen wir das hin.

So, ich hoffe, ich habe die meisten Unklarheiten beseitigt und freue mich natürlich, wenn ihr die Serie ganz fleißig weiterempfehlt, noch mal lest und mir schreibt, was ihr euch für Eliza und Cassian wünscht ;-).

Eure Marah

Prometheus is back !!!!!!

So Ihr Lieben,

Ich weiß, dass ich meinen Blog ein bisschen vernachlässige. Aber seht es mir nach, ich schreibe trotzdem stets und ständig. Heute Nacht ging „FederLeicht. Wie ein Funke von Glück“ ins zweite Lektorat. Das Buch ist soooooo dick geworden und hat über 30.000 Wörter mehr als die anderen Teile. Ich hatte schon Magie im Verdacht, die verhindern wollte, dass ich das Wort Ende unter das Buch setze und ich wollte eben auch nichts vergessen, weil es ja dann Abschiednehmen heißt.

Aber kein Trübsal blasen: Die gute Nachricht des Tages ist: „GÖTTERFUNKE. Verlasse mich nicht“ ist erschienen. Ein paar Tage zu früh, aber das stört ja niemanden 😉

Die HC-Leser können es heute bei Thalia und Co. oder Amazon als HC bestellen oder morgen zum Buchhändler ihres Vertrauens gehen und versuchen, ihm das Buch aus dem Kreuz zu leiern. Ich bin ziemlich sicher, die meisten rücken es schon raus, ist ja keine Geheimwaffe oder so.

Die E-Book-Leser müssen laut den Onlineplattformen noch bis zum 15.03. warten, aber meine erste Amtshandlung wird morgen darin bestehen, beim Verlag anzurufen und ihn zu bitten, dass Erscheinungsdatum zu ändern, das hat bei Teil 2 auch geklappt, ich bin also optimistisch.

Für die Hörbuch-Fans ist es nicht ganz so leicht. Ich hoffe noch, dass das Hörbuch am 19.03. erscheint, die Produktion hatte sich aber verzögert, weil unser Hermes aka Patrick Bach so beschäftigt war, dass er erst recht spät den Götterboten machen konnte. Ich habe also nur die Info HB kommt etwas später.

Ich hoffe sehr, dass ich im Laufe der nächsten Woche alle von euch glücklich machen kann. Ihr macht mich wiederum happy, wenn ihr mich auf der Buchmesse besucht oder wenn die Daheimgebliebenen mir eine Rezi zu Teil III schreiben. Unter den ersten Rezischreibern verlose ich dann Goodietüten mit Brillenputztuch, diesem hübschen Lesezeichen und einer Leseprobe zu FDL 7. Einfach mir den Link zur Rezi schicken oder hier in den Kommentaren posten.

Wer es übrigens von euch nicht entdeckt hat – hier gibt es noch ein tolles Gewinnspiel des Verlages.

Ich bin megagespannt, wie euch die Geschichte gefällt und nun ab in die Sonne, um die sich Zeus heute persönlich gekümmert hat ;-).

Weinen oder Lachen?

Es gibt so Momente im Leben, in denen man nicht genau weiß, ob man weinen oder lachen soll. Vorgestern bekam ich eine Mail von einem sechzehnjährigen Mädchen, die sich ganz begeistert über mein Buch „Finian Blue Summers“ äußerte und das freute mich natürlich ganz ungemein, weil es eins meiner Herzensprojekte war und ich mich grundsätzlich sehr über Leserbriefe freue und versuche diese immer zeitnah zu beantworten. Erst beim zweiten Lesen der Mail wurde ich stutzig, aber ohne euch langweilen zu wollen, lasse ich mal den Mailverkehr sprechen und hoffe damit natürlich, auch noch den ein oder anderen zu sensibilisieren, mit der Arbeitsleistung von Künstlern etwas sensibler umzugehen.

1. Mail:

Guten Abend,

ich habe ‚Finian Blue Summers‘, soeben abgeschlossen und bin immer noch ein wenig mitgenommen.

Mitgenommen von der wunderschönen Geschichte die Sie uns beschreiben, von den Charakteren, von der Leidenschaft, den vielen leckeren Gerichten die sich köstlich anhören und natürlich von Ihrem wunderschönen Schreibstil. Schon lange habe ich nicht mehr ein Buch gelesen, welches man so leicht und locker lesen konnte.
Sie wissen genau was zu schreiben ist und treffen jedes Wort und jeden Satz perfekt.

Am Rande würde ich Ihnen gerne erzählen wie ich auf ihr Buch gestoßen bin.
Und zwar gibt es eine App für das Smartphone namens ‚Wattpad‘, vielleicht sagt diese Ihnen etwas, vielleicht auch nicht.
Um wieder zum eigentlichem zu kommen, diese App ist dafür da, dass Menschen in jedem Alter ihre selbst geschriebenen Geschichten veröffentlichen und mit anderen Menschen teilen können.
Durch eine dieser Geschichten haben sich ein paar Jugendliche im Alter von 13-20 Jahren zusammengefunden und eine WhatsApp-Gruppe gegründet.
Diese Zusammensetzung besteht nun schon seit einem ganzen Jahr und paar zerquetschte Wochen, nicht alle vom Anfang sind nicht mehr dabei, aber ein Großteil ist verblieben.
Zum 1. Advent bekamen wir alle eine E-Mail von einem Mädchen aus der Gruppe in dem vier Anhänge waren, eines für jeden Advent.
Und wie erwartet war Ihre Geschichte im ersten Türchen.

Und im Nach hinein bin ich dem Mädchen sehr dankbar, dass sie ein solch tolles Buch mit uns allen geteilt hat.
Ehrlich gesagt, wird seit Tagen nur noch über ‚Finian Blue Summers‘ diskutiert und geschrieben :).

Tut mir leid, falls ich sie mit meinen Worten gelangweilt habe, doch ich meinte Ihnen würde es interessant vorkommen, zu erfahren wie ein paar einzelne auf eines Ihrer Bücher gestoßen sind und es lieben.

Zum Schluss möchte ich mich noch einmal herzlichst bei Ihnen bedanken und selbstverständlich werde ich in den nächsten Tagen losziehen und mir über die Weihnachtszeit einen Vorrat an Blaubeermarmelade an kochen.

Mit voller Dankbarkeit,
………- 16 Jahre alt.

Meine 1. Antwort

Liebe …..,

ganz, ganz lieben Dank für ein Feedback, über das ich mich sehr gefreut habe. Finian ist auch für mich eine ganz besondere Geschichte und ich freue mich, dass deine Mitleserin sie euch ans Herz gelegt hat. Wie funktioniert das eigentlich? Hat sie euch das E-Book zur Verfügung gestellt?

Ich finde es toll, dass ihr euch so über Bücher austauscht. In deinem Alter lesen ja nicht so viele Mädchen, da muss man dann auf die moderne Technik zurückgreifen 😉

Ich wünsche dir eine schöne Vorweihnachtszeit.

Antwort von …..

Schönen Abend,

ganz genau das Mädchen hatte es uns als E-Book zur Verfügung gestellt.

Alle aus der Gruppe greifen auf beides zu, per Smartphone oder App lesen und auch die ganz normale Buchvariante.

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben mir zu antworten.

Ich wünsche Ihnen ebenso eine schöne Vorweihnachtszeit. 🙂

Liebe Grüße

Und nun meine Antwort, in der Hoffnung, dass diese nicht auf taube Ohren stößt:

Liebe ….,

so etwas hatte ich mich schon fast gedacht. Ich freue mich natürlich, wenn euch mein Buch gefällt und ihr darüber begeistert diskutiert. Ich glaube, ich möchte auch lieber nicht wissen, wie viele Mädchen ihr seid, aber leider muss ich sagen, dass das was ihr da tut Diebstahl an meinem geistigen Eigentum ist, weil keine einzige von euch für das Buch bezahlt hat. Ich schätze mal, auch deine Eltern arbeiten nicht gern umsonst, sondern erhalten für ihre Arbeit ein Gehalt, von dem sie auch Deine Wünsche erfüllen.

Ich hätte natürlich nichts dagegen, wenn ihr ein Taschenbuch als Wanderbuch herumgehen lasst. Das Bücherverleihen hat schließlich eine lange Tradition. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, schließlich kostet ein Papierbuch bedeutend mehr und kann immer nur von einer Person gelesen werden. Aber hier hat eine Leserin für das Buch bezahlt und es dann gleichzeitig einer unbestimmten Anzahl von Leserinnen zugänglich gemacht. Ich vermute mal, dass ihr euch des Unrechts nicht bewusst seid, aber dieses wahllose Verteilen von kostenlosen E-Book-Kopien bedeutet für mich als Autorin über kurz oder lang einen entsprechenden Verdienstausfall. Es gibt nicht wenige Autoren, die dann ganz aufhören zu schreiben, weil es sich einfach nicht mehr lohnt. Im Gegensatz zu der landläufigen Meinung schreiben Autoren nämlich nicht nur aus Spaß, weil sie die Leser mit ihren Geschichten beglücken möchten, sondern um davon zu leben. Es ist ein Beruf, wie der der Krankenschwester oder der Bürokauffrau. Leider ist das vielen Lesern manchmal nicht so bewusst, darum möchte ich es dir erklären und würde mich freuen, wenn du auch deine Freundinnen dafür sensibilisierst. Das Mädchen, das so nett die E-Books zur Verfügung stellt, macht sich im Übrigen strafbar. Aber das nur am Rande.

Ich hoffe, du verstehst meinen Unmut über dieses Praktiken etwas und ich wünsche Dir trotzdem ein schönes Weihnachtsfest mit Deiner Familie.

Wer es bis hierher geschafft hat, die Mails zu lesen, versteht vielleicht auch meine Ansatz – Lachen oder Weinen? Natürlich finde ich es toll, wenn meine Bücher gelesen werden, zumal von 16jährigen Mädchen, die sich darüber austauschen. Nichtsdestotrotz bleibt der Fakt bestehen, dass es keinerlei Unrechtsbewusstsein gibt, darüber, dass sich kostenlos an etwas bedient wird, wofür man normalerweise bezahlen müsste. Ich weiß, dass es ein Kampf gegen Windmühlen ist und trotzdem bitte ich wieder und wieder – werdet sensibler mit Bücher, Bildern, Musik und Filmen und all den Dingen, die euch Freude machen. Denn weder drehen Filme sich von selbst, noch wandert Musik von allein in euren Ohren und ein Buch schreibt sich nicht aus dem Nirwana. Genauso wie jeder andere Mensch von seiner Arbeit leben will, wollen das auch die Künstler, die euer Leben mit Farben füllen und euren Alltag heller machen.

Das war mein Wort zum Sonntag 😉 und ich wünsche euch allen einen tollen dritten Advent
Eure Marah

Das Ende ist nah ;-)

Bestimmt haben einige von euch schon mitbekommen, dass heute Nacht „FederLeicht.Wie der Kuss einer Fee“ erschienen ist. Damit nähert sich die Saga mit großen Schritten ihrem Ende und ich habe schon Angst vor dem Schluss, weil auch ich mich dann verabschieden muss. Jedes Mal, wenn ich daran denke, kriege ich Gänsehaut.
Seit ich 2011 die MondLichtSaga veröffentlicht habe, sind mir meine Figuren so ans Herz gewachsen, dass mir der Abschied sehr schwer fallen wird. Aber man soll ja gehen, wenn es am Schönsten ist und ich habe noch so viele andere Ideen, die gern geboren werden möchten.

Wer übrigens ein Epub für den Tolino oder ein anderes Gerät benötigt, kann mir gern 3,99 € per paypal an marah.woolf@googlemail.com senden und bekommt dann das Buch per Mail. Bis Ende März bleibt die FederLeichtSaga noch exklusiv bei Amazon.

Aber warum in die Ferne schweifen 😉 … erstmal dürft ihr in Teil 6 miterleben, welchen Abenteuern Eliza, Cassian und ihre Freunde sich nun stellen müssen, während ich schon über ein fulminantes Ende grüble 😉 (eigentlich kenne ich das schon längst).

Eine andere Sache habe ich aber noch auf dem Herzen. Wie ihr wisst, erscheint die FederLeichtSaga im nächsten Jahr als superschicke Softcoverausgabe inklusive Schuber beim Oetinger Taschenbuchverlag. Von April bis Oktober findet ihr Cassian und Eliza dann jeweils mit einem neuen Band bei eurem Lieblingsbuchhändler. Damit es keine zwei parallelen Ausgaben gibt, werde ich aber die Taschenbücher zum 31.12.2017 aus dem Handel nehmen. In Papier und Farbe gibt es unseren bockigen Lieblingselfen dann erst wieder im nächsten Jahr. Bei Fragen dürft ihr euch gern per Mail an mich wenden.

Crossville is back !!!!!!!

und mit der verrückten Kleinstadt mein nächstes Zuckerstückchen.

Es ist übrigens eine Nicht-Weihnachtsgeschichte, weil es davon derzeit einfach viel zu viele gibt ;-). Trotzdem könnt ihr es euch damit auf dem Sofa gemütlich machen, Kerze anzünden, Lebkuchen futtern und Zoes und Grays Geschichte vernaschen. Außerdem ist es die perfekte Möglichkeit um die Wartezeit bis nächsten Sonntag zu überbrücken. Ich feile gerade noch an den letzten Textstellen meines bockigen Elfen ;-).

Und hier geht es zum Buch. Ich wünsche euch ganz viel Spaß damit. Genießt die vorletzte Geschichte, denn man soll ja aufhören, wenn es am Schönsten ist. Der zehnte und letzte Teil meiner Tennessee Storys erscheint voraussichtlich im Februar zu Valentinstag.

Coming soon

Ich weiß ja, dass ganz viele von Euch schon darauf warten und deshalb will ich euch auch nicht länger auf die Folter spannen.

Es gibt einen Termin für FederLeicht. Wie der Kuss einer Fee und zwar erscheint der sechste Teil meiner Saga am 10.12.2017

Das Buch ist hier als E-Book auch schon bei Amazon vorbestellbar.

Einige von Euch haben vielleicht schon mitbekommen, dass es im nächsten Jahr eine besondere, hochwertige Softcoverausgabe inklusive Schuber des Oetingerverlages geben wird. Darüber freue ich mich natürlich sehr. So schaffen es Cassian und Eliza auch in den Buchhandel. Die Ausgaben erscheinen vom April bis zum Oktober monatlich und wer alle gesammelt hat, bekommt den Schuber gratis dazu.

In jeden Fall bin ich schon ganz gespannt, wie der vorletzte Teil euch gefällt und gleichzeitig traurig, weil ich mich nächstes Jahr von meinem bockigen Elfen verabschieden muss ;-).

Jess und Caydens Abenteuer geht endlich weiter

Eigentlich sollte das Buch ja erst heute erscheinen :-). Aber da konnten es einige Buchhändler nicht abwarten und daher gibt es das Hardcover schon seit Donnerstag in den Läden. Ich war passenderweise in Hamburg und Stuttgart und hatte keine Zeit einen Blogartikel zu schreiben. Aber vielleicht hat der ein oder andere von euch das Buch auch längst entdeckt. Ich bin jedenfalls sehr, sehr happy, weil die Geschichte um Jess und Cayden schon so viel tolle Resonanz bekommen hat und wir lassen und auch von dem Scheißwahlergebnis (Entschuldigung) nicht die Laune verderben und tauchen einfach ab, in die Götterwelt, die genauso unperfekt ist, wie unsere.

Und hier geht es direkt zum Buch:

Und hier ist das E-Book erhältlich Thalia Amazon

Das Hardcover: Thalia Amazon

Hörbuchdownload bei audible

Es gibt übrigens auch die tolle Möglichkeit, das Buch direkt beim Lieblingsbuchhändler online zu bestellen und zwar über die Seite www.geniallokal.de. Das ist im Grunde genauso bequem, wie bei den großen Händlern, aber man unterstützt seine persönliche Lieblingsbuchhandlung. Einmal anmelden und dann nur noch mit Klick Bücher kaufen :-).

Man kann das Buch natürlich auf auf jeder anderen Plattform seiner Wahl kaufen. So nun lasse ich euch aber in Ruhe, damit ihr lesen könnt (wenn ihr den Montag überstanden habt ;-)), und ich freue mich wie immer über eure Rezensionen, Post und Nachrichten und wenn ihr meine Götter genauso lieb gewonnen habt wie ich, dann dürft ihr sie gern weiterempfehlen :-).

Eure Marah

PS: Teil 3 sitzt übrigens schon in den Startlöchern und erscheint im März 2018

Es ist so viel passiert

… und ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Also zuerst Mal ist das Hörbuch zu FederLeicht. Wie Nebel im Wind erschienen und es ist wieder wirklich gut geworden. Da könnt ihr euch direkt ans Hören machen. Teil 6 erscheint ja im Dezember, wie ihr wisst :-). Der Showdown nähert sich mit großen Schritten. Wird Zeit, dass ich herausfinde, was aus Eliza und Cassian wird.

Dann ist es ja nun wirklich nicht mehr lange, bis ihr endlich erfahrt, wie es mit Jess und Cayden weitergeht. Wer es genau wissen will – es sind noch 17 Tage. Vielleicht hat der ein oder andere Lust, sich für die Leserunde bei Lovelybooks zu bewerben. Dort können wir dann ausgiebig über das Buch quatschen.Und vielleicht habt ihr sogar Glück und gewinnt eins von 20 Leseexemplaren.

Und dann wäre da noch die Buchmesseplanung. Schaut einfach mal hier im Blog unter meinen Terminen nach, vielleicht habt ihr ja Lust vorbeizuschauen. Die Häppchenlesung ist leider schon ausverkauft.

Last but not least gibt es noch ein Gewinnspiel hier auf meinem Blog – ihr dürft einfach mal euer Götterwissen testen und dabei gleich noch ein göttliches Schmuckstück gewinnen. Ich hatte so meine Probleme mit der Hasenfrage 😉

Ich wünsche euch jedenfalls viel Glück und ein schönes Wochenend
Eure Marah