Heute möchte ich mal über etwas Persönliches schreiben – nämlich über die Frage, warum ich schreibe, was ich schreibe. Immer wieder werde ich gefragt, weshalb ich nicht einfach nur Fantasy schreibe und da am Besten jeden Monat ein Buch veröffentliche ;-). Das ist leider etwas utopisch.

Timing is everything

Mit dem Schreiben ist das schließlich so eine Sache. Es braucht Inspiration, Geduld, Muße und Fleiß. Nun kann sich bestimmt jeder denken, dass es viel mehr Inspiration braucht um epische, mehrteilige Fantasygeschichten zu schreiben, als einen Liebesroman.
Liebesromane sind in der Regel einfach nicht so komplex, weil sie ja hauptsächlich unser Leben wiederspiegeln – nur natürlich mit mehr Drama. Aber Dramen sind leichter zu schreiben, als ganze Welten zu erschaffen.

Ich brauche zwischen meinen fantastischen Ausflügen immer mal wieder Bodenhaftung in der realen Welt und es macht schon Spaß, wenn eine Geschichte einfach so aus den Fingern fließt. Und das ist eben der Grund, weshalb ihr immer mal eine „Nur“-Liebesgeschichte von mir bekommt, die ich natürlich mit genauso viel Herzblut schreibe, wie die Geschichten von Emma, Eliza, Jess und Lucy.

Nun mache ich mich aber an meine Engel. Vor zwei Wochen war ich dafür mit meiner Familie extra in Venedig um die Schauplatz persönlich zu begutachten und bin mit ganz vielen Inspirationen zurückgekommen. Den ersten Teil um Moon und die himmlischen Heerscharen sollt ihr noch in diesem Herbst zu lesen kriegen. Es wird ein bisschen düsterer als Avallach und Leylin aber trotzdem sehr romantisch ;-). Bestimmt gibt es in den nächsten Wochen schon mal eine kleine Leseprobe. Wie findet ihr denn das Cover?

Schreibt mir doch einfach mal, was ihr lieber von mir lest oder ob es im Grunde ein bisschen egal ist :-). Das wäre mir natürlich am Liebsten.