Für manche ist Konfetti offenbar schwarz-weiß

Nach meinen Blogartikeln der letzten Woche, war die Aufregung groß und in diesem Zuge wurde ich vom Börsenblatt gebeten, einen Artikel zu besagtem Thema zu verfassen. Eigentlich wollte ich das nicht, aber es bringt ja nichts, das Thema tot zu schweigen, weil dann nur alles so bleibt, wie es immer war.

Ich denke, Einigkeit herrscht darüber, dass ein Buch ist ein wunderbares Gut ist. Ein Buch kann uns dahin entführen, wohin wir nie kommen, es kann unbequem oder gemütlich sein. Es kann uns einen Weg weisen oder verrückt machen und vor allem, es kann neben uns auf dem Nachtisch liegen und uns beim Einschlafen zuzwinkern. Ja, wir haben viele Leser verloren, aber sie sind noch da draußen – nur haben sie die Begeisterung für das Buch verloren und diese müssen wir ihnen zurückbringen. Ich habe mir die Freiheit genommen, mir dazu laut Gedanken zu machen. Meine wichtigste Erkenntnis: Diese Herkulesaufgabe ist nur gemeinsam zu stemmen.

In diesem Sinne hoffe ich nun auf einen fruchtbaren Austausch aller Beteiligten und wen der Artikel interessiert, für den geht es hier entlang.

4 Gedanken zu „Für manche ist Konfetti offenbar schwarz-weiß“

  1. Liebe Marah Woolf,

    Ich habe deinen Artikel, welchen du hier per Link bereit gestellt hast zu lesen.
    Ich bewundere deine Entschlossenheit und deinen Mut mit dem du auf dieses Thema aufmerksam machst. Über die Entwicklung der Kommentare zu deinen letzten Einträgen war ich absolut schockiert. Es zeigt aber was du für ein sensibles Thema ansprichst und wie schnell die Gemüter hier hoch kochen. Ich habe das Gefühl, dass sehr viele Personen mit dem aktuellen System unzufrieden sind. Absolut falsch finde ich es allerdings seinen Frust an einer Person (in diesem Fall an dir) auszulassen. Das ändert nichts an der Gesamtsituation. Ich persönlich kaufe meine Bücher am liebsten in der Buchhandlung auch wenn ich bis zur nächsten fast 20km fahren muss. Ich brauche einfach ein Buch in meiner Hand, wenn möglich 😀 Auf deine Bücher bin ich zufällig auf einer Plattform für gebrauchte Bücher gestoßen, da ich ein altes Buch gesucht habe, welches ich nicht mehr in der Buchhandlung bekommen konnte. Und ich freue mich, dass ich deine neuen Bücher auch dort kaufen kann. Und ich freue mich wirklich auf den letzten Teil deiner Federleicht Saga. Dass dieser solch einen Wind wegen einem Link verursacht hätte wohl niemand gedacht 😀 ich hoffe, dass sich bald alles wieder beruhigt. Ich kann verstehen, dass dir das ewige Thema Amazon langsam zu blöd wird und das einfach mal raus musste. Es taucht in fast jedem deiner Beiträge als Kommentar auf…. auch ich bekenne mich hier schuldig 😀 aber ich habe mich nur wegen deiner Bücher dort angemeldet <3
    Wenn möglich geh ich natürlich weiterhin in den Buchladen.
    Abschließend möchte ich mich noch einmal für das Lesevergnügen mit deinen Büchern bedanken.
    Liebe Marah das Kompliment was dir deine Leser durch ihre Treue machen spricht für sich.

  2. Liebe Marah! Obwohl ich seit einigen Jahren viel „elektronisch“ lese und auch bekennende Nutzerin von Onlinebestellplattformen bin, gibt es für mich nach wie vor wenig Schöneres als stundenlang durch gut sortierte Buchhandlungen zu streifen oder in Bibliotheken zu stöbern. Meine Lieblingsbücher habe ich häufig doppelt, gebunden und als E-Book. Gerade im Ausland (ich lebe in Singapur) sind die E-Books eine extrem gute und einfache Möglichkeit an deutschsprachige Bücher zu kommen.
    Die Reaktionen auf deinen Beitrag haben mich wirklich schockiert; unfassbar, wie unsachlich mit diesem Thema umgegangen wird.
    Aber da ist die Buchbranche leider kein Einzelfall; auch die deutsche Apothekenlandschaft und das Gesundheitswesen allgemein (Arzneimittelpreise sind übrigens im verschreibungspflichtigen Bereich ebenfalls bundesweit einheitlich aufgrund gesetzlicher Regelungen) zeichnen sich beim Thema Wandel und Umgang mit den geänderten Kundenbedürfnissen nicht gerade durch Innovation und Offenheit aus. Auch auf diesem Sektor droht die „Schutz-Blase“ zu platzen. Als Apothekerin betrachte ich diese Entwicklung ebenso skeptisch und besorgt wie ihr in der Buchbranche; denn eines ist ganz sicher: mit gegenseitigen Schuldzuweisungen und Diffamierungen, Sturheit und Unflexibität werden sich die Probleme nicht lösen lassen.

  3. Liebe Marah!
    Ich liebe Deine Bücher und daran wird sich auch nichts ändern. Und ich fand Dich im persönlichen Kontakt (bei direkter Buchbestellung per Mail bei Dir) sehr nett und zuvorkommend. Insofern werde ich Deine Bücher nicht nur weiterhin selber kaufen und verschlingen, sondern auch weiterhin empfehlen und verschenken!
    Weiter so! Ich stehe hinter Dir!
    Liebe Grüße Marit

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