Schlagwort-Archive: Marah Woolf

Keine Sinnfrage

Die ganze Welt kippt sich eiskaltes Wasser über den Kopf und sammelt damit 80 Mio. für eine Krankheit ein, von der weltweit 300.000 Menschen betroffen sind. Ich finde das super. Mein Kind war inspiriert. Sie und ihre Freundin haben sich Weihnachtsmannmützen aufgesetzt und sind losgestiefelt um in der Nachbarschaft Spenden zu sammeln.
20140826_160116Ganze 13,61 € kamen zusammen – ein bisschen wenig, wenn man bedenkt, dass Unterernährung jährlich zum Tod von 2,6 Millionen Kindern unter fünf Jahren beiträgt – das sind 45 Prozent aller Sterbefälle von Kindern weltweit. Ich würde mich freuen, wenn die ALS-Stiftung, dass Geld, dass sie nicht dringend benötigt, weitergeben würden. Immerhin reichen laut Save the children schon die 13,61 € für ganze 32 Päckchen Aufbaunahrung.

Könnte es sein, dass die Welt sich dreht?

Zeitsprung:
Ich bin in der DDR aufgewachsen. In Ermangelung der zahlreichen technischen Gerätschaften von heute, verbrachte ich meine Zeit mit damit zu lesen. Ich ging in die Bibliothek oder in eine der zahlreichen Buchläden in meiner Heimatstadt. Bücher waren spottbillig, politisch korrekt und tja wen wundert es selektiert, von Lektoren, Verlagen und wahrscheinlich der Partei. Mich hat das damals nicht interessiert (ich wusste es nämlich gar nicht) – sondern ich las, was das Zeug hielt. Vielleicht erinnert der ein oder andere von Euch sich an „Das Puppenheim in Pinnow“ – das war damals ein echter Reißer, der sogar mit Walter Plathe in der Hauptrolle verfilmt wurde. Sein nackter Hintern, als er im Lehrlingswohnheim beim … erwischt wurde, verfolgt mich heute noch ;-).Puppenheim

Dann die Wende:
Große bunte Welt der sozialen Marktwirtschaft mit den bunten inhabergeführten Buchläden der Nachwendezeit. Massenhaft Bücher – deutlich teurer natürlich. Auch politisch korrekt – wenn auch das Erscheinen eines Buches nicht mehr abhängig war, vom Willen der Parteigenossen, doch aber immer noch von Verlagen, Lektoren – nun auch vom Willen der Buchhändler – eine ganze Zunft, die darüber bestimmt, welches Buch zu gefallen hat – oder besser: welches sich am Besten verkauft und ordentlich Geld in die Kassen aller Beteiligten spült (Den Autor lasse ich hier mal außen vor ;-).

Zeiten ändern sich:
Plötzlich gab es große Buchhandelsketten, die ihre Leser mit Cappuccino, allerlei Tand und großen Bestsellertischen dazu verlockten, Bücher zu kaufen. Schaut man auf eben diese Tische, sehen alle Bücher irgendwie gleich aus – ob Thriller, Romance oder Love/Landscape – egal welcher Autor – die Bücher ähneln sich, das es fast schon gruselig ist. Wer entscheidet, was da liegt immer noch natürlich ihr wisst schon.

Und nun schlägt in diese große heile Welt plötzlich ein Meteor ein – könnte man meinen – dabei hat Meteor Amazon sich nicht gerade angeschlichen, sondern agiert schon seit Jahren fröhlich am Markt. Was also hat sich verändert? Klar – die Einführung des E-Books. Plötzlich sind Bücher überall und jederzeit erhältlich. Wer wollte das schon? Bestimmt nicht die Lektoren, Verlage oder Buchhändler. Trotzdem hat Amazon ein weltweites Vertriebssystem und das perfekte Gerät dafür entwickelt und bezahlt. Nun gilt es dagegen auf die Barrikaden zu gehen – mit wahren und wenn das nicht hilft, mit unwahren Behauptungen. Findet sich doch sowieso keiner mehr durch im Gewirr der Anschuldigungen. Ich hab’s versucht, möchte damit aber wirklich niemanden langweilen. Allerdings ist ein Auseinanderdividieren der Interessen durchaus spannend. Da selektiert Libri Bücher ungeliebter Verlage einfach aus, damit der Buchhandel bloß nicht auf die Idee kommt, diese Bücher zu bestellen. Verlage und Lektoren bestimmen noch wie anno knips, was verlegt und gelesen werden soll und große Medienkonzerne benutzen ihre Zeitungen für Hexenjagden und, und, und.

Um einem Argument gleich vorzubeugen – ich bin nicht vorbehaltlos für Entwicklungen, die Amazon bisher nur vormacht. Tief in meinem Herzen bin ich nämlich immer noch links. Allerdings bin ich auch demokratisch und meinetwegen liberal. Ich bin dafür, dass jeder Autor schreiben kann was er möchte und die Möglichkeit bekommt, seine Werke zu veröffentlichen. Amazon hat den Autoren, die sich trauen diesen Weg allein zu gehen dazu eine Möglichkeit geboten. Und nun können Leser Bücher kaufen, die nicht ausgesucht sind. Bücher, die vielleicht trotzdem gemocht werden. Bücher, die auch gern im Buchhandel gelegen hätten, aber keine Chance bekommen haben.
Ich bin froh darüber und wünsche mir trotzdem manchmal, dass die Welt kurz stehenbleibt und sich ausruht – allerdings wird das wohl ein frommer Wunsch bleiben (denken darf man das trotzdem).

Es ist da

IMG_5590Ich will Euch gar nicht lange aufhalten, schließlich ist Sonntagvormittag und da sitzt ihr bestimmt mit Euren Familien am Frühstückstisch ;-). Aber für alle, die noch schön im Bett liegen und sich fragen, ob man den Tag nicht lesend  verbringen könnte hier die gute Nachricht. BookLess. Ewiglich unvergessen ist heute Nacht pünktlich an den Start gegangen. Hier ist der Link zu Amazon und hier ein Link zu buch.de, für diejenigen, die ein Epub-Format brauchen. Ich habe jetzt nicht jeden Shop kontrolliert, hoffe aber, dass es auch in allen anderen geklappt hat oder heute noch klappt. Das Taschenbuch ist noch nicht freigeschaltet, aber der Tag ist ja noch lang. Sobald ich dem Link habe, stelle ich das hier nochmal ein und dann habt ihr das Buch schwarz auf weiß spätestens am Dienstag. Also ich wünsche Euch einen tollen Lesesonntag mit Lucy und Nathan. Ich verabschiede mich nun von den beiden mit einem lachenden und einem weinenden Augen – sie haben es mir oft nicht leicht gemacht. Ich hoffe, dass Euch auch der dritte und letzte Teil so gut gefallen wird, wie seine Vorgänger und sage ein ganz großes DANKESCHÖN, dass Ihr mir über die ganze Zeit die Treue gehalten und mir oft mit Rat und Tat zur Seite gestanden habt – und jetzt ab in den Lesesessel – oder wohin auch immer.

Neues von der BookLessFront

Es ist fast geschafft :-). Ich kann es selbst kaum glauben, dass ich in den letzten anderthalb Jahren über 900 Seiten für meine BookLessSaga zu Papier gebracht habe. Als ich das erste Mal über Lucy und Nathan nachgedacht habe, hatte ich nur eine einzige winzige Idee. Aber so ist das vielleicht immer. Ein Buch ist ein bisschen wie eine Blume, wenn man es fleißig gießt, dann wächst es und entfaltet sich. Nun hat sich BookLess komplett geöffnet und ich hoffe natürlich, dass es wirklich lange blüht und ganz ganz viele LeserInnen bezaubert. Ich habe mir jedenfalls große Mühe gegeben. Aber nicht nur ich. Carolin hat wieder ein wirklich schönes Cover erstellt und dem Buch eine wundervolle HülleBildschirmfoto 2014-04-03 um 13.12.20 72 dpi gegeben. Damit ihr schon einmal wisst, worum es geht, hier außerdem der Klappentext für euch:

„Ich hatte keine Wahl.“    

 „Die hat man immer“, widersprach sie.    

„Nicht, wenn es darum geht, das Richtige zu tun.“

 Nach den tragischen Ereignissen in Edinburg fällt Lucy in eine tiefe Bewusstlosigkeit. Ein tödliches Gift breitet sich in ihrem Körper aus und verdunkelt ihren Geist. Sie kämpft um ihr Leben und nichts und niemand scheint das Undenkbare aufhalten zu können. Schweren Herzens trifft Nathan eine Entscheidung, von der er weiß, dass er sie für immer bereuen wird …

Und dann gibt es seit gestern exklusiv bei i-Tunes eine Leseprobe für das Buch. Da könnt ihr schon mal reinschnuppern und euch anwärmen und wer jetzt Teil I und II immer noch nicht gelesen hat, sollte in den nächsten Tagen starten, damit Teil III dann direkt anschließen kann.

So jetzt mache ich noch die letzten Korrekturen und dann noch formatieren und, und, und.

Euch wünsche ich einen schönen Tag und viel Spaß mit der Leseprobe.

Rezept zum „Bücher machen“

Nachdem ich beim letzten Mal ein bisschen darüber geschrieben habe, wie sich ein Buch am besten schreibt, möchte ich heute ein bisschen darüber erzählen, was ein Buch zum Buch macht – und zwar zu einem Buch, dass auch gelesen wird. Denn darum geht es uns doch, wenn wir ehrlich sind. Wir wollen, dass unsere Bücher gelesen werden. Ich habe viele Kollegen, die sagen, sie schreiben in erster Linie für sich, aber so richtig mag ich das nicht glauben.
Die meisten Menschen, die ich treffe und denen ich erzähle, dass ich Bücher schreibe, stellen sich das ungefähr so vor (siehe Bild).shutterstock_124929833 (1)

Ich habe keine Ahnung, woher die Vorstellung kommt, dass Bücherschreiben kein „richtiger“ Job ist. Erst, wenn jemand nach meinen Verkäufen fragt und ich diese verraten, werde ich als wirklich arbeitende Person wahrgenommen. Das ist übrigens nur in Deutschland so. Hier in Schottland finden die Leute es ganz toll, dass ich ein „writer“ bin und sind immer unheimlich interessiert. Aber das ist ein anderes Thema.

Was hat also meine Bücher zu Büchern gemacht? Meine Antwort darauf: harte Arbeit. Es genügt nicht, ein Buch zu schreiben. Ihr müsst daran glauben (und damit meine ich nicht, glauben, dass ihr das beste Buch der Welt geschrieben habt). Mit Glauben meine ich: ihr müsst Zeit und Geld in euer Buch investieren. Zeit, indem ihr es immer und immer wieder überarbeitet. Zeit, die ihr in Blogs, Foren und sozialen Medien verbringt. Und wenn ihr wirklich an euer Buch glaubt, dann müsst ihr hierfür auch Geld in die Hand nehmen und in Vorableistung gehen. Schließlich möchtet ihr auch, dass eure potentiellen Leser für euer Werk bezahlen und da ist es nur fair, dass sie ein ordentliches Werk bekommen.
Die Bewertung zu dem, was ihr geschrieben habt, ist zum Schluss Geschmacksache der Leser, aber sie können ein ordentliches Cover erwarten und zumindest ein Korrektorat. Ein Lektorat wäre natürlich noch besser und wenn ihr ein bisschen sucht, dann findet ihr sicher auch einen passenden Lektor. Die Leser können erwarten, dass das E-Book und das Taschenbuch ordentlich gesetzt sind und eben wie ein professionelles Buch daherkommen. Denn eine Profession (ein Beruf) ist es allemal – das Bücherschreiben und eben nicht nur Berufung.
Wenn es dann endlich da ist, dass Buch, und bei amazon erhältlich, dann hört die Arbeit nicht auf. Im Grunde fängt sie dann erst an. Es kennt nämlich niemand euer Buch und das sich das ändert, ist Teil eurer Arbeit. Das Dumme daran ist, niemand garantiert euch den Erfolg, so sehr ihr vielleicht auch strampelt. Aber auch das ist Teil des Spiels. Nur wer sich richtig reinkniet, wird zum Schluss vielleicht Erfolg haben. Darüber solltet ihr euch im Klaren sein, wenn ihr ein Buch veröffentlicht, denn in der Regel sind Bücherwürmer und Bücherschreiber recht introvertierte Menschen, die sich schwer damit tun, auf ihre Leser zu zugehen und im schlimmsten Fall Kritik einzustecken. In dem Fall ist es vielleicht doch besser, dass Buch nur für sich selbst zu schreiben ;-).

Auf meiner To-do-Liste (nur als kleiner Vorgeschmack für heute) steht jedenfalls Folgendes: Facebooknachrichten beantworten, Buchhaltung 4. Quartal 2013, Blog überarbeiten besonders englische Seite und neuen Blogartikel schreiben, Goodreads Freundschaftsanfragen checken und Reziexemplare verschicken, Anwalt wegen koreanischem Vertrag kontaktieren, BookLess ist zurück aus dem Lektorat und muss bis zum 30.04 überarbeitet sein, Verlosung zum Welttag des Buches vorbereiten, Giveaway-Aktion prüfen und Mail an die über 2000 Teilnehmer versenden, Coverdesignerin für Sammelausgabe anschreiben, Gedicht und Zitate (24 insgesamt) für BookLess III finden, Steuerformular für USA ausfüllen … Nebenbei steht natürlich noch aufräumen, Wäsche waschen und Mittagessen kochen auf dem Plan. Man gut, dass ich an meinem Küchentisch arbeite und das mal zwischendurch einschieben kann …

Deswegen sieht so ein Autorenleben nämlich ganz oft auch so aus: shutterstock_171424742
Das alles soll natürlich nur eine nett gemeinte Warnung an die von euch sein, die es auch mal gern versuchen wollen. Habe ich noch etwas vergessen? Ach ja: ES IST DER TOLLSTE JOB DER WELT, DEN ICH DEN REST MEINES LEBENS NICHT MEHR AN DEN NAGEL HÄNGEN WERDE.

Rezept zum Bücherschreiben

Wie funktioniert das eigentlich mit dem Bücher schreiben? Seit ich mich als Autorin betätige, treffe ich regelmäßig auf Menschen, die mir mitteilen, dass sie auch schon immer mal ein Buch schreiben wollten. Bei den meisten scheiterte dieses Vorhaben in der Vergangenheit an der fehlenden Zeit. „Wie machst du das bloß? Ich habe immer so viiieeel zu tun?“ – ist die beliebteste, nennen wir es mal Ausrede. Was im Umkehrschluss ja irgendwie bedeutet, dass ich Zeit im Überfluss gehabt haben muss. Das letzte Mal hörte ich dieses Argument im engsten Freundeskreis, von einem Mann, der kinderlos ist und hauptsächlich von zu Hause arbeitet – dementsprechend aufsteht wann er will und seinen Tag nach Gutdünken einteilt. Ok – mein erstes Buch schrieb ich, mit drei Kindern (zwei davon schulpflichtig), einer Firma mit 5 Mitarbeitern, Haus, Garten und … die Frauen unter euch wissen schon, was da alles so dranhängt. Das Zeitargument zieht bei mir also nicht so wirklich.
shutterstock_1198882Was will ich damit sagen – einen Teil eures Lebens müsst ihr dem Projekt „Schreiben“ schon widmen. Von allein finden die Wörter höchstens in Romanen wie „BookLess“ aufs Papier.
Das zweite Argument ist dann meistens. „Mir fällt nur so ein bisschen ein. Ist nur so eine kleine Idee, aber die ist super.“ Keine Ahnung, was für eine Antwort von mir erwartet wird? Soll ich eine Idee liefern? Ich meine, wenn jemand keine ausbaufähige Idee hat, dann wird da auch kein Buch draus – ist doch irgendwie logisch, oder?
Der Knaller ist immer noch: „Also ich lese ja gar nicht. Aber ein Buch wollte ich schon immer mal schreiben.“ Da verschlägt es mir dann endgültig die Sprache. Ich finde, das ist dasselbe, als ob ich plötzlich einen Tisch oder einen Schrank bauen wollte. Irgendwie würde ich das bestimmt hinkriegen, aber den Raum, in dem die Dinger dann stünden, würde ich nicht mehr betreten. Ich hätte Angst, dass der Schrank umgehend umkippen und mich erschlagen würde. Es ist mir schleierhaft, weshalb ein Mensch ein Buch schreiben möchte, der selbst nicht liest – für wen? Die anderen Nichtleser? (Sorry aber das musste mal raus).
Ein Buch zu schreiben hat nichts mit Zeit zu tun, nichts mit nicht vorhandenen Ideen und auch nicht mit Handwerk. Ein Buch zu schreiben hat etwas mit dem Erfüllen eines Traums zu tun, mit Dingen, die man nur Geschrieben sagen kann, mit Träumen, die man nur auf dem Papier träumt und Gefühlen, die man mit seinen Lesern teilen möchte. Als ich jung war – wollte ich nie ein Buch schreiben. Nicht im Traum habe ich darüber nachgedacht. Ich sah mich nicht mit 42 schreibend vor einem Kamin in Schottland sitzen. Ich wollte in einer Wüste alte Städte ausgraben und mir den Sand um die Nase pusten lassen.
Aber dann machte mir plötzlich eine Geschichte einen Strich durch die Rechnung und wollte aufgeschrieben werden. Ok, dachte ich – mache ich das mal. Ich hatte weder Ahnung von Plots, Spannungsbögen oder Füllwörtern – aber ich habe es einfach gemacht. Ihr wisst ja, was dabei herausgekommen ist. Also an alle von Euch, die auch gern schreiben oder schreiben möchten – tut es einfach. Sucht nicht nach Argumenten, warum es nicht geht oder warum ihr so ein Projekt nicht realisieren könnt – es geht immer, von es von Herzen kommt.

Nach der Messe ist vor der Messe

_MRR7113Da plant man und plant man und schwuppdiwupp ist die Buchmesse auch schon wieder vorbei. Für alle Daheimgebliebenen gib es hier nun eine kleine Zusammenfassung. Es war toll :-). Damit ist fast alles gesagt. Es ging am Freitagabend los, mit einem Treffen mit befreundeten Autoren. Wir waren im Cafe Waldi in Leipzig und wir waren so viele, dass ich kaum das andere Ende der Tafel sehen konnte. Doof ist dann immer, dass man nicht mit jedem quatschen kann. Es war aber insgesamt schon erstaunlich, wie gut man auf einmal mit Menschen kann, die man normalerweise nur von Facebook kennt. Am Samstag früh ging es dann weiter mit der Verleihung des Indie-Autoren-Preises. Ich durfte dieses Mal in der Jury sein, was ein ganz tolles Erlebnis war. _MRR6999Die Preisträger im Bereich Belletristik – Vanessa Mansini, Catherine Shepherd und Nicholas Vega kann ich euch auch uneingeschränkt zum Lesen empfehlen. Die Entscheidung zwischen den drei Titel war denkbar knapp. Ich durfte für das Buch „DerJunge der Glück brachte“ die Laudatio halten und war tatsächlich ein bisschen aufgeregt.

Dann kam der spannendste Teil des Tages: unser eigenes Meet & Greet mit euch, unseren Lesern. Wir waren diesmal 15 Autorinnen, was echt eine Menge ist. Zuerst hieß es Taschen packen – die kleinen Mitbringsel wollten standesgemäß verstaut werden. Schon das war eine logistische Meisterleistung und wir kamen ganz schön ins schwitzen. _MRR6932 copy Alle interessierten Autorinnen, die mich angeschrieben haben und mitmachen möchten – bitte, bitte versteht, dass 15 die absolute Obergrenze ist. Es gibt doch so viel Platz auf der Messe – organisiert einfach andere tolle Veranstaltungen – eure Leser werden es euch danken. Ich bin jedesmal überwältigt, von dem Andrang, der auch dieses Mal wieder herrschte. Im Grunde konnte ich es erst auf den Bildern richtig sehen, weil ich so viel mit signieren beschäftigt war.  Das Highlight war natürlich die Verlosung. Amazon hatte einen Kindle Fire Hdx gesponsert – den hätte ich auch mal gern (obwohl ich auf meinem Paperwhite ja eigentlich nur lese – aber der Fire sieht echt chic aus). Ich habe mich riesig für Finny _MRR7202gefreut und noch besser war, dass ich sie eine Stunde später auf dem Leipziger Bahnhof getroffen habe und wir noch beide zusammen essen waren. Also falls ihr mich irgendwo mal trefft, für einen Besuch beim Chinesen oder so bin ich immer zu haben ;-).

Zwei Stunden kommen mir am Anfang immer ziemlich lang vor, aber plötzlich war es halb fünf und unsere Zeit war um. Ich habe nicht mal mitgekriegt, wie der Sekt abgeräumt wurde. _MRR7120Und dann musste ich mich schon auf die Strümpfe machen und nach Köln fahren. Ich hatte nämlich am Sonntag früh meinen ersten Fernsehauftritt beim WDR zum Thema „Die Zukunft des Buches“. Da verändert sich ja derzeit doch ganz schön etwas – mein Fazit ist trotzdem, dass Bücher ganz sicher nicht aussterben -allen Unkenrufen zum Trotz – dafür sorgen wir schon, oder?

SilverMoonLight

Endlich ist es vollbracht und die englische Version von MondSilberLicht ist gestern an den Start gegangen. Zwar ist es deutlich schwieriger mit einem Buch auf dem englischen Markt erfolgreich zu sein, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Außerdem ist das Cover so schön geworden, dass sich schon dafür eine Veröffentlichung lohnt.  Falls also jemand von euch seine Englischkenntnisse aufpeppen will, oder das Buch Freunden und Bekannten in den USA oder GB empfehlen möchten, kann er das gerne tun. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn Emma und Calum auch ein paar Fans in anderen Ländern finden. Die englische Version des zweiten Teil erscheint voraussichtlich im Oktober. Und hier geht es zum Buch.

SIlverMoonLight_300dpi-625x1000dpi