Mein Leben in Wörtern

Zuerst mal möchte ich DANKE sagen, für all Eure Kommentare zu meinen Posts. Auch wenn ich vielleicht nicht immer antworte, so lese ich doch wirklich alles. Leider ist meine Zeit sehr begrenzt, ihr wisst schon Haushalt, Kinder, Mann, Garten und dann auch noch Bücherschreiben (die Reihenfolge war jetzt intuitiv). Wenn ich auf alles antworten würde, kämen da jede Menge Wörter zusammen, die dann anderswo fehlen, denn Wörter brauchen Zeit. Man muss sie hegen und pflegen, damit sie auch passen.

Ich habe mich mal einen Tag selbst beobachtet und festgestellt, dass ich mehr Zeit mit Wörtern als mit Menschen verbringe.

Ich stehe auf und schmökere bei FB – ca. 500 Worte

dann tippe ich hektische Whats App Nachrichten, weil meine Mutter sich mal wieder beschwert, dass sie nie etwas von mir hört (ich finde ja immer, sie könnte mal vorbeikommen und mir Suppe oder Kuchen bringen 😉 – 200 Wörter

Ich mache meinen Kindern Frühstück und bis sie fertig sind lese ich schon mal – 750 Worte

Bis dahin sind mir nur meine Kinder und mein Mann begegnet (mein Sohn ist gerade sehr wortfaul und spricht maximal 10 Worte mit mir, bevor er zur Schule geht). Meine kleine Tochter plappert hingegen wie ein Wasserfall und kommt wahrscheinlich morgens schon auf 200 Wörter.

Dann schreibe ich und komme am Tag so auf 4000 Wörter (wenn ich fleißig bin)

Blogbeitrag …. Worte. Kommentare bei FB …. – ich sollte ganz dringend mein Internet abbestellen 🙂

Abends lese ich wieder, bis mir die Augen zufallen (10.000 Wörter 😉 ).

Wenn ich mal rauskomme (was als Autor irgendwie selten ist), treffe ich vielleicht 10 Menschen oder so. Ich glaube in meinem nächsten Leben will ich ein Wort sein und zwar ein richtig schönes.

Wer von Euch hat eigentlich ein Lieblingswort?

Was ich aber eigentlich sagen wollte, FederLeicht. Wie der Klang der Stille ist fertig – 74.689 Wörter – juhu. Es erscheint am 13.05.2016.

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Und für alle,die es noch nicht mitbekommen haben – JAAAAAAA – es werden sieben Teile und damit fehlen noch ungefähr 300.000 Wörter. Ich wäre trotzdem hocherfreut, wenn ihr die Geschichten von Eliza und Cassian jetzt schon verschlingt und nicht wartet. Das haben die beiden nicht verdient 😉

Falls sich jemand fragt, warum ich mal Worte und mal Wörter schreibe – keine Ahnung, frage ich mich auch. Mal klingt es so besser und mal so. Es gibt bestimmt eine Regel dafür, aber die ist mir gerade entfallen 😉

15 Gedanken zu „Mein Leben in Wörtern“

  1. Liebe Marah,
    ich bewundere, wie Du das Alles (Haushalt, Kinder, Mann, Schreiben, Garten) unter einen Hut bekommst. Ich muss mich, da mein Sohn schon aus dem Haus ist, „nur“ um mich selbst kümmern und krieg das nicht immer gebacken (will seit 4 Jahren meinen Balkon begrünen und krieg es aus unerfindlichen Gründen – ich werde doch nicht etwa faul oder bequem sein ? – nicht hin. Ich hab aber immer eine gute Ausrede: Es gibt einfach zu viele Bücher, die von mir gelesen werden möchten .
    Liebe Grüße, Bettina

  2. Worte meinen den Inhalt und Wörter die Buchstabengebilde.

    Ich leite meinen Vortrag mit Worten deutscher Philosophen ein. Ich muss dem Veranstalter aber vorher mitteilen, dass der Vortrag 2000 Wörter umfasst.

    LG Rolf Mueller

  3. Wow so viele Wörter das dürfte ich garnicht zählen da ich Kundenberaterin in einem gartenmarkt mit heimtierbedarf bin und da rede ich sehr viel

    Und wie bewundernswert das du das alles so super gemanagte bekommst das bewundere ich total 🙂

    Oh wie was das hab ich echt nicht mitbekommen das es sieben werden aber so lange könnte ich nicht warten ich jaule ja so schon immer rum wann denn endlich der nächste Teil kommt weil ich den letzten so weg inhaliert habe.
    So ging es mir auch bei der Mondlichtsaga. Auf gemacht und fertig gelesen und mich danach immer gefragt wieso es so schnell wieder vorbei ist.

    Aber ich liebe deine Bücher einfach und hab sie tatsächlich schon alle gelesen die du so veröffentlicht hast. 🙂

    Ich wünsch die auch weiter hin ganz viel Inspiration und Kreativität beim schreiben.
    Kann nur immer wieder sagen wie toll ich deine Bücher finde.

    So das musste ich mal los werden. *lach*

    Lieben Gruß
    Mandi

  4. Liebe Marah,
    Oh dann dauert es nicht mehr lange bis ich den 3. Teil endlich lesen kann. Hab doch schon die Leseprobe und alle Notizen uns Schnipsel von dir verschlungen.
    Oh wie viele Worte ich am Tag lese und spreche mm kommt sicher drauf an.
    Aber morgens erst mal lesen oder schreiben, dann natürlich auf Wahtsapp und im Internet.
    Doch da ich am 2.Buch schreibe komme ich gar nicht mehr so viel wie ich möchte zum lesen von Büchern. Ich bewundere dich das du neben den Schreiben und deiner Familie zeit zum lesen hast.

    Lg Jenny

  5. Liebe Marah,
    danke! Mein Tag war auch sehr anstrengend und dann komme ich nach Hause und möchte Abendessen kochen.
    Halt Stopp … Ich habe ja meinem Papa versprochen … Okay, mach ich.
    1 Stunde später …
    Jetzt aber … Abendessen kochen …
    Halt Stopp … E-Mails checken – seit 1 Woche nicht gemacht … Okay, mach ich.
    Dann lese ich „Marah Woolf“ … und dann habe ich das Gefühl in Deinem Haus zu stehen und das selbst zu
    sehen, was Du schreibst… Dann denke ich „Wie macht sie das nur?“ und bin begeistert. Vielen Dank für die nette
    Begebenheit. Jetzt (20:26 Uhr) muss ich aber kochen … wir haben Huuuuunger.
    Liebe Grüße. Antje

  6. Derzeitiges Lieblingswort: „ausbaufähig“

    Und zwar hat das eine Freundin mir geflüstert, wenn man gefragt wird, wie es einem geht: „Ausbaufähig“ ohne viele Worte dahinter, ich LIEBE ES! Kurz und spritzig. Nicht gelogen!

    Denn seihen wir uns ehrlich. Diese Antwort ist zu 100 % IMMER RICHTIG, egal ob es einem gut oder schlecht geht. Denn wenn es einem gut geht, kann es einem immer NOCH besser gehen und wenn eben schlecht, sowieso..

  7. Liebe Marah! Auch ich ziehe den Hut vor dir, muss aber leider auch an mic dabei denken. Ich habe nämlich in meiner ersten Lebenshaefte auch so vieles gleichzeitig geschafft (im Verlag gearbeitet, zusätzlich Übersetzungen und Korrekturlesen uebernommen, Haushalt, zwei Kinder und Zusatzstudium) , bis meine Gesundheit gestreikt hat und das schwerwiegend. Deshalb – bei allem Respekt und meiner Vorfreude auf dein neues Buch und die noch Kommenden – übernimm dich nicht. Wir Leser und deine Familie brauchen dich.
    LG Ilona

  8. Liebe Marah,

    ich freue mich schon soooooo sehr auf das nächste Abenteuer mit den Elfen. Habe am Wochenende nochmal die ersten beiden Bände zur Auffrischung gelesen und hoffe nun, dass es vielleicht doch noch eher klappt. Falls du mir also zum Wiegenfest am Donnerstag eine Freude machen möchtest…. 🙂
    Ich wünsche dir einen tollen Sommer (aber mit vielen kreativen Schreibestunden)!
    Patricia

    PS: Hast du schon einen ungefähren Zeitplan für die restlichen vier Bücher?
    Und könnten Eliza und Cassian bitte nicht erst im siebten Buch zueinander finden, das wäre wirklich zu gemein!

  9. Noch drei Tage!! Ich freue mich schon sehr auf den neuen Teil 🙂

    Ich sollte vielleicht Mal die Wörter zählen, die ich im Unterricht sage….wären bestimmt nicht besonders viele, wenn dann nur, wenn ich gerade mit meiner Freundin plaudere 😉

    Eigentlich habe ich nicht wirklich ein Lieblingswort, aber ich sage gerne „Eiskalt“. Warum, kann ich nicht erklären.

    Viele Grüße
    Irene

  10. Liebe Marah,

    Ich habe deine Bücher erst vor ca 2 Wochen entdeckt und seitdem habe ich jede freie Minute damit verbracht, egal wo ich war. Erst die Mondlichtsaga und jetzt die Federleichtsaga, mein ganzer Körper kribbelt beim lesen, da diese Bücher einfach soooo wunderschön sind. Ich freue mich und leide jedesmal mit den Charakteren. Und jetzt sehne ich mich dem nächsten Teil entgegen, auch wenn es mir wie eine Ewigkeit erscheint. Ich danke von Herzen für alle diese wunderschönen Bücher und freue mich auf die nächsten.

    Liebste Grüße
    Steffi

    Ps: mein momentanes Lieblingswort:
    DAHINSCHMELZEN , denn so geht es mir immer bei einem guten Buch

    1. Liebe Marah,
      Steffis Kommentar spricht mir wieder voll und ganz aus der Seele. Jedes Buch lese ich im Stück und kann an nichts anderes denken. Deine Bücher sind wie eine Droge, die allerdings Gutes bewirkt. Jedes Buch gibt uns nämlich auch Lebenserfahrung und Weisheiten mit. Ich vergleiche sie oft mit den Märchen, die ich in meiner Kindheit verschlungen habe. Vielen Dank.
      Ilona

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