Ich habe ihn gesehen

Also ich weiß selbst, dass es unglaublich klingt – aber ich habe ihn gesehen: Heute Punkt 15 Uhr klingelte Nathan an meiner Haustür in Edinburgh. Ich dachte ich falle um. Ich in schwarzweiß gepunkteter Haushose und lila Fließjacke, er mit schwarzem lockigen Haar und schwarzer Kluft – guckt mich an und fragt: „Is Sarah here?“ Ich: Schluck und: „Sarah is on the beach“. Ein knappes Lächeln und weg ist er. Sarah ist übrigens meine Tochter und der hübsche Schwarzgelockte ist einer ihrer neuen Mitschüler hier an der Highschool. Ich wette mit Euch, dass er der hübscheste Junge der Schule ist. Das ist aber noch nicht alles. Als sie zurückkam stellte sich auch noch raus, dass der Prinz Klavier, Gitarre und diverse andere Instrumente und Basketball spielt. Wenn jetzt nochmal in einer Rezi steht, solche Typen gibt es nicht, dann weiß ich es zukünftig besser 🙂  (bestimmt hat er auch noch innere Werte). Aber was soll ich machen, wenn sie nach einer Woche in Schottland die perfekte Calum/Nathan-Mischung anschleppt. Ich weiß ja nicht, wer von Euch den Film „La Boum“ kennt. In meiner Jungend war das der absolute Straßenfeger und seitdem liebe ich Sophie Marceau. Es gibt da diese Szene, wo sich die verrückte Großmutter vor der Schule postiert und Fotos von der ersten großen Liebe ihrer Enkelin macht -von Matthieu. Ich frage mich, ob ich das jetzt auch machen soll. Ich könnte mich verkleiden ;-). Na mal abwarten, ob er in Zukunft öfter kommt – es bleibt spannend.

Ich habe übrigens 70 Seiten von „BookLess. Gesponnen aus Gefühlen“ fertig und liege damit voll im Zeitplan (muss ja auch noch erwähnt werden). Falls die Weltbildkunden es noch nicht mitgekriegt haben, der erste Teil ist da jetzt online und allen Itunern empfehle ich, das Buch über die KindleApp bei Amazon runterzuladen. I-Tunes ziehrt sich mal wieder ein bisschen, das kann also noch etwas dauern.

Liebe Grüße aus Edinburgh von der fleißigen Marah

 

6 Gedanken zu „Ich habe ihn gesehen“

  1. LIEBE INA, DIE LIEBE ZU LA BOOM TEILEN WIR UND ICH GLAUB WIR HABEN DAMLAS ZUSAMME MATTHIEW GESEUFZT……LIEBLINGSZENE WO ER IHR DIE KOPFHÖRER AUFSETZT…..wir saßen glaub mit dem sternrecorder vor dem fernseher und haben per microfon mitgeschnittten und unsere omas kommentare waren immer mit auf dem band……JA WENN DANN DIE EIGENEN MÄDCHEN SOWEIT SIND DURCHLEBT MAN NOCHMAL DAS ERSTE VERLIEBTSEIN MIT……schön wars…….kennst du noch MONPTI? so sollte eigentlich dein sohn heissen….glaub da warst du 12. an so seltsame dinge erinnert man sich 🙂
    Dann wünsch ich deiner sarah ne tolle zeit, schön dass sie so schnell anschluß gefunden hat, hoffentllich ist er kein fabelwesen :-))

    1. Hallo Conny, ja ich war verliebt in Pierre Cosso (den kennt heute keine Sau mehr) aber ich hatte meine ganze Zimmerwand mit Bravopostern vollgeklebt, die mich 20 Ostmark gekostet hatten. Gott, waren wir mal Jung. Ich liebe den Film heute noch, allerdings interessieren mich jetzt mehr die Eltern. :-). Liebe Grüße und er sah nicht nach einem Shellycoat aus, aber wer weiß das schon

  2. Tolle Szene mit der Oma und dem Foto, oder? da muss ich auch immer wieder schmunzeln und denke daran, dass meine G.s.D. nicht so war! Wage es und mach du es 😉

    Wer sagt den das es deine BadBoys nicht gibt? Ich finde sie immer so toll dargestellt das er so realistisch ist. Auch wenn Nathan ein TüTü an hätte, war er noch einer meiner BuchTraumMänner!

    Hoffe ich habt Euch gut eingelebt und schicke viele Grüße aus Hessen,
    Nicole

    1. Ich glaube, wir haben uns super eingelebt. Ist kein bisschen wie Urlaub, sondern fast wie Zuhause nur ohne den Stress. Die Schotten sind viel relaxter als wir. Mein Mann ist mit zwei Kindern beim Angeln und ich kann schreiben und das an einem Samstagabend. Ich glaub, dass gab es noch nie. Ich liebe meine Freunde – ehrlich, aber ich kann auch mal eine Weile ohne tausend Verabredungen. Lg Marah (die es vielleicht tut 🙂 )

  3. La Boum, ja eben erst wieder angeschaut. Ich kann mich noch an mein erstes Mal erinnern. Ich war dreizehn. Meine Tante sollte abends auf uns aufpassen. Meine Eltern waren auf einem Elternabend. Meine Geschwister beide schon im Bett und meine Tante meinte, heute machen wir was schönes. Dann haben wir La Boum geschaut. Am nächsten Tag bin ich in die Bibliothek gerannt und hab das Buch geholt. Ich hab es drei Mal nacheinander gelesen. Das ist eine meiner schönsten Kindheitserinnerungen. Marah, wir wollen hier weiter an deiner privaten La Boum-Geschichte teilhaben, also immer schön berichten.

  4. Vielleicht hast du die Gabe von Fenoglio (aus Tintenherz) und deine Romanfiguren entspringen aus Fleisch und Blut deiner fleißigen Feder… Ob deine Tochter sich den Prinzen heimlich herbeigelesen hat?… 🙂

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