Ich bin nochmal in mich gegangen

Gestern Abend lag ich im Bett und las den Schluss von „Ein ganzes halbes Jahr“. Diejenigen von Euch, die das Buch kennen werden sich sicher vorstellen können, das ich Rotz und Wasser geheult habe. Naja, danach guckte ich so in die Dunkelheit und überlegte mir, was ich da eigentlich Vorgestern geschrieben habe. Und ehrlich gesagt habe ich mich dann ein bisschen geschämt. Ich habe so viele tolle Kommentare, Post und persönliche Nachrichten von Euch daraufhin bekommen und war wirklich gerührt, wie ihr mich unterstützt. Ich habe in der Vergangenheit hunderte positive und begeisterte Rezensionen bekommen, fast täglich kriege ich Mail von Leserinnen, die sich bei mir für meine Bücher bedanken und nicht zu vergessen, nur wegen Euch sind meine Bücher jetzt seit über 500 Tagen in den Top 100.

Und was mache ich – obwohl alles super perfekt ist? Ich jammere hier rum. Und das tut mir jetzt irgendwie leid. Ich weiß gar nicht, was ich anderes sagen soll, als DANKE. Danke für Eure Unterstützung und danke, dass ihr mir auch in so einer Situation die Hand haltet. Danke an jede einzelne Leserin und Autorenkollegin dafür, dass ihr mich immer so gut versteht und nicht mit mir schimpft, wenn ich mich mal daneben benehme 😉

4 Gedanken zu „Ich bin nochmal in mich gegangen“

  1. Ich finde es schön an den authentischen Hochs und Tiefs deines Schriftstellerinsgemüts teilhaben zu dürfen. Genau die Intensität der Gefühle ist Teil der Inspiration einer Schriftstellerin. Es ist mutig Bücher in die Welt zu setzen. Und so gut sie auch sind, dadurch ist man exponiert und verwundbar und braucht Rückenstärkung. Dafür sind wir ja da, wir deine Fans. 🙂

  2. Ich schließe mich Claudia an. Ich habe auch nichts gelesen, wofür man sich schämen müsste. Im Gegenteil, ich stimme dem vollkommen zu, was du geschrieben hast. Ich frage mich auch immer wieder warum Leute Bücher lesen, die ihnen nicht gefallen, und dann auch noch schlechte Rezensionen hinterlassen. Mir ist meine Zeit für sowas zu schade. Wenn ich ein Buch nicht mag lese ich nicht weiter. Und falls ich wirklich mal etwas Negatives zu sagen habe füge ich Verbesserungsvorschläge hinzu, damit das auch Sinn macht. Wer nur meckert ist meiner Meinung nach erbärmlich und will mit seinen Worten verletzen. Wahrscheinlich fühlen diese Leute sich besser, wenn sie andere niedergemacht haben.

    Ich finde es übrigens eher sympathisch zu sehen, dass du dich über die gleichen Dinge ärgerst wie ich z.B. auch.

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