FederLeichtSaga

Wie fallender Schnee

„Eliza, jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, hat meine Großmutter mir mal erklärt. Damals habe ich nicht verstanden, was sie damit meinte, und heute war ich immer noch nicht schlauer. Denn jetzt stecke ich mittendrin in einem Anfang – aber von zauberhaft kann keine Rede sein. Ausgerechnet ich soll eine magische Schneekugel für die Elfen zurückholen. Wenn sie wenigsten nett wären – diese Elfen. Aber nein – sie sind eingebildet, arrogant und bockig (einer jedenfalls). Im Grunde kann das alles nur ein schlechter Scherz sein. Ich bin bestimmt die Letzte, die sich mutig in ein Abenteuer stürzt. Denn die erlebe ich maximal mit einer Tüte Chips und meiner besten Freundin Sky vor dem Fernseher. Wäre ich bloß nicht in den Wald gegangen und durch das blöde Portal gestolpert. Dann wäre die Geschichte, die meine Welt völlig auf den Kopf stellte, vermutlich nie passiert. Aber das ist nicht mehr zu ändern und so leicht lasse ich mich nicht unterkriegen – schon gar nicht von einem Elf.


Wie das Wispern der Zeit

Diese Elfen konnten mir gestohlen bleiben. Erst lockten sie mich in die magische Welt, ließen sich von mir ihre blöde Schneekugel zurückbringen und dann …
Wenn ich ehrlich bin, weiß ich nicht, was ich jetzt machen soll. Ich vermisse Cassian schrecklich. Und das, obwohl er meistens unausstehlich zu mir war. Aber eben nur meistens, nicht immer. Ob ich ihn je wiedersehe? Wenn ich Großmutters Geschichten Glauben schenke, dann nicht.

Eliza kann und will sich nicht damit abfinden, dass ihr die Elfenwelt für immer verschlossen sein soll, und so macht sie sich auf eine abenteuerliche Reise, um zurückzukehren. Schneller als sie glaubt, bewahrheitet sich die Voraussage ihrer Großmutter: „Es ist noch nicht vorbei.“


Wie der Klang der Stille

„Ich hatte mir verboten an ihn zu denken. Mal sehen, wie lange ich dieses Mal durchhielt. Eine Sekunde, zwei, drei … Ich könnte wetten, dass Cassian mir keine Träne nachweinte.“
Eliza ist fest entschlossen, ein ganz normales Leben zu führen und die Elfen zu vergessen. Aber dann kehrt ihr Vater unverhofft von einer Ausgrabung zurück, und eine geheimnisvolle Schatulle führt sie und Sky nach Portree in das verborgene Dorf der Dunklen Magier. Ehe sie sich versieht, wird sie in ein neues gefährliches Abenteuer verwickelt. Plötzlich ist es Eliza, die des Beistandes der Elfen bedarf. Wird Cassian rechtzeitig zur Stelle sein und ihr helfen?


Wie Schatten im Licht

Eliza beschließt, nach dem Sommer ihr Studium in Stirling anzutreten. Frazer und Sky besuchen sie dort regelmäßig. Doch dann überreden die beiden sie, einer Einladung der Elfenkönigin zum Samhainfest in Avallach zu folgen. So wird das natürlich nichts mit ihren guten Vorsätzen, ein normales Leben zu führen.
Während der Samhainzeremonie geschieht das Unfassbare – Eliza, ihre Freunde und Cassian finden sich in einem Haus wieder, in dem die unmöglichsten Dinge vor sich gehen. Während ihre Freunde überglücklich sind, ist Eliza bald die Einzige, die sich noch an ihr echtes Leben erinnert. Allerdings hat sie keine Ahnung, wie sie dorthin zurückgelangen können und ob sie die Opfer, die ihre Freunde dafür bringen müssen, tatsächlich verlangen kann.


Wie Nebel im Wind

Eliza ist zurück aus dem Haus der Wünsche und am Boden zerstört. Grace ist tot und Cassian wendet sich endgültig von ihr ab. Für ihn gibt es nur noch eine Möglichkeit, sein Augenlicht zurückzugewinnen und dafür muss er Opal heiraten.
Eliza steht nun vor der Aufgabe, das Siegel des Beliozar in Sicherheit zu bringen. Doch die Magier gewinnen immer mehr an Macht und Damian de Winter lässt nichts unversucht, um das Siegel in die Hände zu bekommen. Auch dieses Mal muss Eliza auf die Hilfe ihrer Freunde vertrauen und endlich erfährt sie, warum ausgerechnet sie mit der Magischen Welt verbunden ist.

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