Berühmt :-) – und was dann?

Bild für amazonNun bin ich also seit zwei Wochen ein „Gesicht“ bei Amazon :-).  Wie kommt man dazu, fragen sich bestimmt einige Leser von Euch und bringt das was – fragen sich sicher andere Autoren. Dazu gekommen bin ich ganz leicht und zwar bekam ich eine Mail von Amazon. Da ich in den letzten zwei Jahren meine Bücher dort verkaufe und Amazon seit Kurzem erfolgreiche Vertragspartner auf seiner Startseite vorstellt, war ich es, die nach Nika Lubitsch und Carina Bartsch gefragt wurde. Ich bin sicher, dass in den nächsten Wochen und Monaten noch viel mehr erfolgreiche Selfpublisher dort auftauchen. Selbstverständlich ist das eine tolle Möglichkeit für das Publizieren auf Amazon, für seine eigene Person und auch für seine Bücher zu werben. Das Amazon uns diese Plattform bietet ist einfach super.

Was bringt es nun. Ich brauche gar nicht um den heißen Brei herumzureden und man sieht es auch am Ranking – immer Dienstags wenn ich auf jeder Startseite auftauche schnellen die Verkäufe und damit das Ranking in die Höhe. Interessanterweise ziehen hauptsächlich die Verkäufe für „MondSilberLicht“ an. Ich vermute, dass liegt daran, dass die komplette Trilogie bereits erschienen ist.  Die Verkäufe für „BookLess. Wörter durchfluten die Zeit“ ziehen im Vergleich nicht so stark an.

Was passiert noch – so eine Aktion ruft erstaunlicherweise (jedenfalls für mich) Neider auf den Plan. Plötzlich häufen sich negative Rezensionen, die sogar auf die Werbemaßnahme verweisen (und es völlig unverständlich finden, wie Amazon so ein Buch bewerben kann). Und wenn ich bisher für die Theorie, dass es eine Rezensionsmafia gibt, nur ein müdes Lächeln übrig hatte, dann frage ich mich jetzt doch, woher in einer Woche 70 Hilfreichsklicks für ein und dieselbe Negativrezension kommen.

Das Leben wie der Ruhm hat also so seine Schattenseiten :-). Aber was soll es. Ich habe mir schon vor Monaten geschworen auf negative Rezis nicht mehr zu reagieren, weil man als Autor zum Schluss sowieso immer der Doofe ist, der keine Kritik versteht und würde trotzdem jeden Leser, der den ersten Teil der MondLichtSaga liest und diesen nicht mag, bitten – „Vergeudet Eure Zeit nicht auch noch mit den anderen beiden Teilen.  Lest Kafka, Goethe oder was weiß ich – irgendwas, was Euch inspiriert. Es gibt viel tollere Möglichkeiten seine Zeit zu verbringen, als ein schlechtes Buch zu lesen. Man kann mit seinen Kindern Mikado spielen oder eine Sandburg bauen. Man kann mit seiner Frau/Mann ein Glas Wein trinken und übers Leben philosophieren. Und falls Euch diese Tipps nicht gefallen, ich hätte noch ein paar andere, fragt ruhig.“

Ich mache jetzt jedenfalls Abendbrot für meine Kinder, kontrolliere Hausaufgaben und bügele und dann schreibe ich weiter an BookLess Teil 2 und zwar für die Leser, denen meine Bücher gefallen. Bücher, die ich nicht mag, lege ich einfach nach einen paar Seiten weg – mein Leben ist zu kurz um es mit Büchern zu verbringen, die mir nicht gefallen – aber wer weiß das schon – ein anderer Leser liebt sie vielleicht … und das ist echt gut so

12 Gedanken zu „Berühmt :-) – und was dann?“

  1. Zitat: „mein Leben ist zu kurz um es mit Büchern zu verbringen, die mir nicht gefallen – aber wer weiß das schon – ein anderer Leser liebt sie vielleicht … “

    Soooo wahr! In dem Sinne, bitte, bitte hör bloß nicht auf die Welt mit deinen Büchern zu fluten 😉

    LG Beate

  2. Dieser Neid der Leute sollte Dich auf einer Seite auch stolz machen, denn Du hast ihn Dir hart erarbeitet. Die Neider sehen Dich doch nur von hinten….auf der Überholspur. Weitermachen und darüber lächeln. Liebe Grüße und ich liebe Deine Bücher.

  3. „Neid ist die höchste Form der Anerkennung“ 🙂 super…und wie neidisch sie sind…ich freue mich auf BookLess 2 und werde immer deine Bücher lieben und verschlingen 🙂 Lg

  4. Liebe Marah,
    schau wie weit du es schon gebracht hast. Du hast deine eigenen Neider. Ich denke nicht das man diese ohne Talent bekommen würde. Denn wenn es nichts zu beneiden gibt, sich keiner bedroht fühlt von dem Können eines anderen, kann man mit einem Augenzwinkern weiter ziehen und über die Dinge einfach nur milde lächeln.
    Es ist ein wenig so wie mit meinem Sohn, wenn er traurig von der Schule kommt und sagt „hey Mama die anderen sagen immer Streber zu mir.“
    Es sollte einen ein wenig Stolz machen wenn sich jemand so viel Arbeit macht und versucht etwas schlecht zu machen das von soooo vielen für gut befunden wird.
    Und für all die Neider dieser Welt stört die Frau nicht die muss schreiben. 😀 *auf den zweiten Teil von Bookless warten*

  5. Liebe Marah,
    auch ich kenne diese herzallerliebsten „Autorin-schreibt-wie-ein-Fünftklässler-Aufsatz-Rezensionen“ und wie sie sich alle schimpfen, nur dass ich im Gegensatz zu dir sicher noch mit verhältnismäßig wenigen Fake-Rezensionen zu kämpfen habe, weil sich mein Bekanntheitsgrad in Grenzen hält. Aber ich muss ehrlich sein: Mir reichen auch meine paar schon. 😉
    Sicher liegt immer wieder das Vorurteil nahe, dass man als Autor keine Kritik verträgt, wenn man sich über solche „Rezensionen“ äußert, den Unterschied zwischen einer echten Kritik und einer bewusst schaden wollenden zu erkennen, scheint man uns leider immer noch nicht zuzutrauen.

    Es wird sie vermutlich immer geben, die selbsternannten Auskenner, die sich mit eigenem unverkennbaren Stil rühmen (und sei es nur, in dem sie aufzählen, was bei anderen Autoren eben NICHT vorhanden ist) und eine Allergie bekommen, wenn sie sehen, dass andere mit ihren Verkäufen an ihnen vorbeimarschieren, die es ihrer Meinung nach nicht verdient haben. Alles, was nicht ihrem Niveau entspricht, hat es nicht verdient, sich auf dem Buchmarkt herumzutreiben.
    Punkt. Aus.
    Dass es für dich und deine Leser nach dem „Punkt“ und nach dem „Aus“ erst richtig losgeht, davon ahnen ebendiese Menschen leider nichts. Aber vielleicht ist das auch ganz gut so. Neider gehören dazu und umso mehr du hast, desto glücklicher darfst du dich schätzen. Auch wenn ich nach wie vor der festen Überzeugung bin, dass es keinen einzigen Neider gibt, der weiß, dass er ein Neider ist.

    Ich wünsche dir alles Gute und sende dir liebe Grüße
    von der Sandburg, von der ich gerade mit einem schönen Glas Wein herunterblicke 🙂

  6. … als ich meine Zeilen gerade noch mal lese, merke ich, dass man eventuell herauslesen könnte, dass ich der Meinung bin, andere Bücher hätten mehr Niveau. So war es natürlich nicht gemeint. 😉 Spreche nur aus dem Blickwinkel der „Auskenner“, du verstehst. 😉

  7. Liebe Marah, gerade habe ich auf Facebook den Verweis auf deinen Artikel gefunden und mich in dem, was du schreibst, ziemlich wiedererkannt. Meine Ullstein-Bücher wurden von den Rezensenten solange in Ruhe gelassen, wie sie unbekannt waren. Als sie auf der Bestsellerliste landeten, ging es mit Rezensionen los, wie sie auch Nancy beschreibt: „Schreibt wie ein Viertklässler“ usw. Lass dich davon nicht unterkriegen. Erfolg wird bei Erfolglosen immer Neid und Hass erzeugen, wie ich gelernt habe, zählt es mehr, auf die guten Rezensionen zu schauen, wenn im allgemeinen geben wir Autoren sie uns nicht selbst, sie kommen von Leuten die genauso ehrlich die Bücher lieben wie die Neider uns hassen. Ich habe übrigens gerade mit „Book-Less“ begonnen, weil ich immer neugierig auf das neueste Buch des Autors bin. Die Covergestaltung ist jedenfalls schon mal grandios und der Inhalt sicher auch. Also, Kopf hoch, es gibt wichtigeres als Trolle zurückzuhassen. In diesem Sinne gute Schreibe, viel Ideen und einen schönen Tag! LG, Corina

  8. Liebe Marah, bitte genieße jede einzelne negative Rezension, Du hast sie Dir redlich verdient! Es sind ja auch die Neider, die Dir zeigen, dass Du Erfolg hast. Und den können sie Dir nicht nehmen, jedenfalls nicht lange. Denn dass Deine Bücher ankommen und Deine Leser sie lieben, sieht man doch an der Mehrheit der Rezensionen. Also, was stört es eine deutsche Eiche, wenn ein Warzenschwein sich an ihr reibt,-) Ich wünsche Dir von Herzen weiterhin so viel Erfolg und uns allen noch mehr tolle Bücher von Marah Woolf.

  9. Liebe Marah,

    dazu fällt mir nur eins ein:

    „Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich hart erarbeiten“

    Genieße es da zu stehen wo du jetzt bist!
    Ich liebe deine Bücher und ich war bei der MondLichtSaga so froh sie erst zufällig gefunden zu haben, als alle 3 Teile schon heraus waren 😉
    Jetzt zerrt sich die Zeit bis zum 2ten Bookless-Teil endlos….
    Und um es mal zu erwähnen, mein Neid hast du auch, aber im positiven Sinne. Du hast wunderbare Ideen und baust dir deine eigene Welt, die in die reale Welt einfließt. Und um das aufs Papier zu bringen und an die Welt weiterzugeben bedarf es Talent und dafür darf man dich beneiden.
    Ich hoffe auf viele weitere tolle Bücher wie die bisherigen.

  10. Liebe Marah,
    Phantasie, Originalität, Talent, Fleiß, spannende Erzählkunst, Pioniergeist, die Kraft und die Mühe deinen Lesern auch ein Blick hinter die Kulissen zu erlauben, ihre Fragen freundlich zu beantworten, die Fans auf dem Laufenden zu halten… Und das mit Kindern! Das schaffst du alles! Hut ab! Die negativen Rezensionen können wirklich nur durch Neid entstanden sein. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil von „Bookless“.

  11. Luebe Marah, deine Bücher machen süchtig!
    Nun brauche ich aber deine Hilfe, ich bin süchtig und suche nun „FederLeicht. Wie Schatten im Licht“ als ebook. Kann es aber nirgends finden.* snüff, heul ….
    Was nun???

    Herzliche Grüsse aus der Schweiz nici

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